Trainer/in zu sein - Was es NICHT bedeutet!
- holzmanne
- 18. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Verantwortliche (Vorstand, Abteilungs-/Jugendleiter, Trainer, Betreuer,…) in den Vereinen sind für viele Spieler oft ein Ersatz für andere Bezugspersonen und übernehmen damit eine besondere Vorbildfunktion.
Sie bestimmen mit ihrem Verhalten auch die Bildung der unter T.O.R.E.
beschriebenen Eigenschaften und übernehmen damit gerade für Kinder/ Jugendliche wichtige pädagogische Aufgaben. Welche normalerweise durch das Elternhaus, Lehrer oder Ausbilder wahrgenommen werden sollten.
Die besondere Rolle des Trainers
Die Trainer und Trainerinnen sind es, die:
⚽️ Als direkte Bezugsperson gerade Kinder/Jugendliche besonders prägen
⚽️ Mehrere Stunden in der Woche im direkten Kontakt mit den Spielern sind.
⚽️ Im Training und Spiel direkt „Lob und Tadel“ erteilen.
⚽️ Konflikte (Mit-Gegenspieler, Schiedsrichter,…) entsprechend lösen müssen.
⚽️ Selbstbestätigung/Erfolgserlebnisse und Frustration direkt auslösen (z.B. durch Aufstellung auf der „Lieblingsposition“, oder auf der „Ersatzbank“)
Trainer/in (vor allem von Kindern) zu sein, bedeutet aber NICHT:
Seine im Berufsleben angestaute Aggressivität am Fußballplatz auszuleben.
Spieler als „Material“ oder austauschbare Befehlsempfänger zu behandeln.
Dem Erfolg alles zu opfern (z.B. die Gesundheit der Spieler oder seine eigene)
Einen guter Trainer zeichnet nämlich neben der Fachlichen Kompetenz etwas ganz anderes aus. Und was das genau ist, kannst Du gerne in meinem entsprechenden Ratgeber nachlesen.





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