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Die herausragende Rolle des Trainers

Aktualisiert: 16. Apr.

Verantwortliche (Vorstand, Abteilungs-/Jugendleiter, Trainer, Betreuer,…) in den Vereinen sind oft die Hauptansprechpartner speziell für Kinder und Jugendliche und übernehmen damit eine ganz besondere Vorbildfunktion. Als teilweiser Ersatz für Familie, Lehrer, oder Ausbilder, die sich zu wenig kümmern können.

T.O.R.E. - Was Spieler durch Fußball lernen können


Verantwortlich in den Vereinen bestimmen mit ihrem Verhalten maßgeblich die Bildung/ Weiterentwicklung von Eigenschaften, die schon im "normalen" Leben nicht mehr bekannt, oder zu wenig gelebt werden. Und die man unter dem Begriff T.O.R.E. zusammenfassen kann:

  • T eamgeist

  • O rdnung

  • R espekt

  • E insatz

Und übernehmen damit wichtige pädagogischen Aufgaben, welche eigentlich durch die dazu verantwortlichen und entsprechend ausgebildeten Personen (z.B. Lehrer und/oder das Elternhaus) ausgeübt werden sollten.


Die herausragende Rolle des Trainers


Gerade den Trainern kommt dabei eine herausragende Rolle zu, denn sie sind es, die

  • als direkte Bezugsperson speziell Kinder/Jugendliche besonders prägen

  • mehrere Stunden in der Woche m direkten Kontakt mit den Spielern sind.

  • im Training und Spiel direkt „Lob und Tadel“ erteilen

  • Konfliktsituationen (Training, Spiel, Mit-Gegenspieler, Schiedsrichter,…) entsprechend lösen müssen.

  • Selbstbestätigung/Erfolgserlebnisse und Frustration direkt auslösen (z.B. durch Aufstellung auf der „Lieblingsposition“ oder Zuweisung der „Ersatzbank"


Ein guter Trainer ist nicht Alles, aber Alles ist Nichts ohne einen guten Trainer!


Deswegen (aus Sicht des Trainers):

  • Sei Dir von Anfang an klar, warum Du diese Aufgabe übernimmst.

  • Sei begeistert von Deiner Aufgabe: „Wer selber nicht brennt, kann auch bei anderen kein Feuer entfachen!“


Trainer zu sein, bedeutet nicht nur das „Kleine 1x1“ des Fußballs zu lehren, sondern vor allem:


  • Mit Menschen umgehen wollen und können.

  • Ansprechpartner für Spieler und deren Bezugspersonen (z.B. Eltern) zu sein.

  • Mit Niederlagen aber auch mit Siegen umgehen zu können.

  • Als Vorbild aufzutreten (am Platz und außerhalb).

  • Freude und Geduld an langfristigem Erfolg zu haben, und Erfolg nicht nur an simplen Resultaten zu messen (v.a. im Kinder-/Jugendbereich).

  • Eine Mannschaft bilden, führen und zusammenzuhalten zu können.

  • Talente sowohl einzeln zu fördern, als auch in die Mannschaft zu integrieren.


Trainer (v.a. im Kinder-Bereich) zu sein bedeutet NICHT:

  • Seine im Berufsleben angestaute Aggressivität am Fußballplatz auszuleben.

  • Spieler als "Material" oder austauschbare Befehlsempfänger zu behandeln.

  • Dem Erfolg die Gesundheit der Spieler und seine eigene zu opfern

Mehr über die Vorbildfunktion eines Trainers - und wie man ein guter Trainer wird - findest Du hier

Spieler*innen - gerade Kinder und Jugendliche - achten sehr genau darauf, wie sich ihr Trainer verhält.
Warum gerade im Kinderfussball die Trainer eine herausragende Rolle spielen, beschreibt Ernst Holzmann in diesem Beitrag

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